Fortbildung zum Thema Brand- und Explosionsschutz

Regelwerke zur Notwendigkeit der Fortbildung

In der DGUV Information 205-003 - „Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestellung von Brandschutzbeauftragten“ (Ausgabe: November 2014) ist der Fortbildungsbedarf für Brandschutzbeauftragte geregelt. Danach muss der Arbeitgeber dem Brandschutzbeauftragten die für die Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fortbildung unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange ermöglichen. Dies ist notwendig, da die Sach- und Fachkunde eines Brandschutzbeauftragten den aktuellen Erforder-nissen sowie den sich ändernden Regelwerken und Vorschriften entsprechen muss. Danach ist für den Brandschutzbeauftragten eine regelmäßige Fortbildung notwendig und zur qualifizierten Aufgabenbewältigung erforderlich. Als Fortbildungsveranstaltun-gen gelten u. a. :

  • themenbezogene Seminare zum baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz
  • Fachtagungen zum Brandschutz

Die Fortbildungsveranstaltungen sind gemäß der o. g. DGUV Information 205-003 innerhalb von drei Jahren mit mindestens 16 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 min.) zu besuchen. Dies ist aus Sicht der DMT als Minimalanforderung zu verstehen. Je nach Art des Betriebes können die Anforderungen auch höher sein (z. B. bei erhöhter Brandgefahr).

Zielsetzung

Es werden aktuelle und praxisbezogene Themen aufgegriffen. Demonstrationsversuche im Freigelände oder Exkursionen ergänzen die Ausführungen. Nach Beendigung des Seminars erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Auf Anfrage teilen wir Ihnen gerne die jährlich aktualisierten Themen mit.

Inhalt

  • Neues in Kürze & Aktueller Stand
    -  Neue Regelwerke & Aktuelle Brandereignisse aus jüngster Vergangenheit
     
  • Auf die Praxis bezogene bzw. optimierte Schulung von Brandschutz- und Evakuierungshelfern
    (Ein Resümee aus jahrelanger Schulungserfahrung…)
    -  Zielgerichtete und auf die Praxis bezogene Schulungsinhalte
    -  Unterschiede in der „Philosophie“ bei unterschiedlichen Dozenten!? 
     
  • Erfahrungsbericht aus der Sicht einer Berufsfeuerwehr – Brandereignis im Bereich einer Photovoltaikanlage
    -  Einsatzbericht & Optimierungspotential
     
  • Brandschutz im „Signal Iduna Park“ (ehemals: Westfalen-Stadion)
    -  Brandschutzkonzept
    -  Organisation des Brandschutzes
     
  • Exkursion zum „Signal Iduna Park“ (ehemals: Westfalen-Stadion)
    (mit Schwerpunkt:  Brandschutz) 

    -  Führung zum Thema 1: „Brandschutz im Signal Iduna Park“
    -  Führung zum Thema 2: „Stadion-Führung“
    -  Diskussion, Networking & MEHR… im „Strobels“ (neben dem Stadion / für das leibliche Wohl ist gesorgt !)
     
  • Brandschutz (BS) auf Baustellen sowie bei großen Umbau- und Rückbauprojekten
    - Regelwerke & Besondere Anforderungen
    - Maßgeschneiderte Brandschutzkonzepte
     
  • Gefahren bei einem Brandereignis im Unternehmen insbesondere durch Kohlenmonoxid (CO)
    - Grundlagen
    - Gefährdungspotential und Schlussfolgerungen für die Praxis
     
  • Stolpersteine“ bei der Umsetzung von Explosionsschutzmaßnahmen im betrieblichen Alltag - aus der Sicht einer Sachverständigen…
    - „Stolpersteine“ aus der Praxis
     
  • VV Tech. Baubestimmungen NRW: - ein wichtiges Regelwerk auch für Brandschutzbeauftragte (BSB)…
    - Wesentliche Inhalte und Änderungen
    - Das muss der Brandschutzbeauftragte wissen…
     
  • Aktuelle Entwicklungen bei der Bemessung des Rückhaltevolumens gemäß der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)
    - Anforderungen und Entwicklungen
    - u. a. Löschwasser-Rückhaltung und Regenspende
    - Bilder und Beispiele aus der Praxis
     
  • Vom unter- zum überschätzten Risiko - oder der Behördeneinfluss beim Wiederaufbau nach einem Brand…
    - Bewertung vor und nach dem Brand von Behörden, Versicherer, FW & Öffentlichkeit
    - Nach dem Brand: Der Betrieb im Fokus „verschiedenster Kräfte“
    - Brandschutzmaßnahmen für den Wiederaufbau
     
  • Fachbauleitung Brandschutz
    - Erfahrungsbericht eines Sachverständigen aus einem mehrjährigen Großprojekt

Teilnahmegebühr

699,00 € zzgl. der gesetzlichen MwSt. In der Teilnahmegebühr sind die Kosten für Arbeitsunterlagen, Pausengetränke und Mittagsimbiss enthalten.

Termin

Dortmund / im Kongresszentrum Westfalenhallen: 17.11. - 18.11.2020