Fortbildung zum Thema Brand- und Explosionsschutz

Regelwerke zur Notwendigkeit der Fortbildung

In der DGUV Information 205-003 „Aufgaben, Qualifikation, Ausbildung und Bestel­lung von Brandschutzbeauftragten" (Ausgabe: Dezember 2020) ist der Fortbildungs­bedarf für Brandschutzbeauftragte bzw. analog dazu für Brand- und Explosions­schutzbeauftragte wie folgt geregelt:

Die Fachkunde von Brand- und Explosionsschutz­beauftragten muss den aktuellen Erfordernissen sowie den sich ändernden Regel­werken und Vorschriften entsprechen. Demnach ist für Brand- und Explosionsschutzbeauftragte eine regelmäßige Fortbildung not­wendig und zur qualifizierten Aufgabenbewältigung erforderlich. Dazu muss der Unternehmer den Brand- und Explosionsschutzbeauftragten die erforderliche Fortbildung unter Berücksichtigung der betrieblichen Belange ermöglichen. Fortbildungsthemen können insbesondere sein:

  • Themenbezogene Seminare zum baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz sowie zum vorbeugenden und konstruktiven Explosionsschutz
  • Fachtagungen zum Brand- und Explosionsschutz

Die Fortbildungsveranstaltungen sind gemäß der o. g. DGUV Information 205-003 innerhalb von drei Jahren mit mindestens 16 Unterrichtseinheiten (1 UE = 45 min.) zu besuchen. Dies ist aus Sicht der DMT als Minimalanforderung zu verstehen. Je nach Art des Betriebes können die Anforderungen auch höher sein (z. B. bei erhöhter Brand- und/oder Explosionsgefahr). Der Abstand zwischen zwei Fortbildungsveran­staltungen soll drei Jahre nicht überschreiten. Die Teilnahme ist zu dokumentieren.

­Erfolgt die Fortbildung nicht entsprechend den vorgenannten Vorgaben ist erneut die Ausbildung zum Brand- und Explosionsschutz­beauftragten zu durchlaufen.

Zielsetzung

Es werden aktuelle und praxisbezogene Themen aufgegriffen. Demonstrationsversuche im Freigelände oder Exkursionen ergänzen die Ausführungen. Nach Beendigung des Seminars erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Auf Anfrage teilen wir Ihnen gerne die jährlich aktualisierten Themen mit.

Inhalt

Detaillierte Themen werden aus Gründen der Aktualität erst 3 bis 4 Monate vor der Veranstaltung festgelegt.

  • Neue Regelwerke des Brand- und Explosionsschutzes
  • Aktuelle Brand- und Explosionsereignisse
  • Entwicklung auf dem Gebiet der Feuerlöschmittel/-geräte
  • Neuentwicklungen von Feuerlöschanlagen
  • Entwicklungen auf dem Gebiet der Brandmeldetechnik
  • Aktuelles zum Thema Brand- und Explosionsschutz
  • Löschvorführungen oder fachbezogene Exkursion

Teilnahmegebühr

749,00 € zzgl. der gesetzlichen MwSt. In der Teilnahmegebühr sind die Kosten für Arbeitsunterlagen, Seminarverpflegung sowie eine DMT-Bescheinigung enthalten.

Termin

Dortmund / im Kongresszentrum Westfalenhallen: 29.11.2022 - 30.11.2022